Gottesdienste im Grünen

Höhepunkte unter dem Himmelszelt

Mensch auf grüner Wiese

Gespräche mit Gott im Grünen lassen die Natur ganz anders erleben

Bild: iStockPhoto / epicurean

 Unter diesem Motto lädt die bayerische Landeskirche von Mai bis Oktober zu rund 800 Gottesdiensten, Andachten und Meditationen in der freien Natur ein.

Wer seinen Urlaub in Bayern verbringt, kommt nicht zuletzt wegen der vielfältigen Naturerlebnisse. Vom Bergpanorama über Seenlandschaften bis hin zu Flusstälern und Wäldern hat Bayern seinen Feriengästen viel zu bieten. Vor solch einer Kulisse können Urlauber und Ausflügler in den Sommermonaten auch in einem Gottesdienst unter freiem Himmel die Schönheit der Schöpfung gemeinsam erleben und feiern.

Von Mai bis Oktober finden rund 800 Gottesdiensten in der freien Natur statt, wie zum Beispiel zu Gottesdiensten auf der Fraueninsel im Chiemsee oder die wöchentlich stattfindende Abendmeditation am Tegernsee. Im Fichtelgebirge-Frankenwald, in der Fränkischen Schweiz, im Fränkischen Seenland, im Bayerischen Wald ebenso wie in den Regionen München und Nürnberg gibt es etwa Feld- oder Waldgottesdienste, die die Natur zur Kirche machen.

Ein Glücksgefühl, fern vom Alltag

Mit den Gottesdiensten im Freien möchte die Kirche auf die Menschen zugehen und ihnen das Evangelium dort verkünden, wo sie in ihrer freien Zeit besonders aufnahmefähig sind. Viele Menschen sind in der freien Natur offener für spirituelle und religiöse Erfahrungen und fühlen sich eher im Einklang mit der Schöpfung. "Bei den Gottesdiensten im Grünen verspüren die Besucher inmitten der Natur und fern vom Alltag ein besonderes Glücksgefühl und erfahren andere Dimensionen des Lebens", findet etwa der für die Gottesdienste im Freien verantwortliche Kirchenrat Thomas Roßmerkel.

Jesus selbst habe nicht nur in der Synagoge, sondern in besonderer Weise auch unter dem offenen Himmel die frohe Botschaft vom Reich Gottes verkündet, so Roßmerkel. Mit seiner Verkündigung sei Jesus da gewesen, wo die Menschen waren: auf dem Tempelplatz, am Zoll, auf den Feldern, bei den Fischern am See. So müsse auch heute die Kirche den Menschen dort begegnen, wo sie sich gerne aufhielten – in der Natur.

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Mit den Gottesdiensten im Freien möchte die Kirche auf die Menschen zugehen und ihnen das Evangelium dort verkünden, wo sie in ihrer freien Zeit besonders aufnahmefähig sind. Viele Menschen sind in der freien Natur offener für spirituelle und religiöse Erfahrungen und fühlen sich eher im Einklang mit der Schöpfung.

"Andere Dimensionen des Lebens" erfahren

"Bei den Gottesdiensten im Grünen verspüren die Besucher inmitten der Natur und fern vom Alltag ein besonderes Glücksgefühl und erfahren andere Dimensionen des Lebens", findet etwa der für die Gottesdienste im Freien verantwortliche Kirchenrat Thomas Roßmerkel.

Jesus selbst habe nicht nur in der Synagoge, sondern in besonderer Weise auch unter dem offenen Himmel die frohe Botschaft vom Reich Gottes verkündet, so Roßmerkel. Mit seiner Verkündigung sei Jesus da gewesen, wo die Menschen waren: auf dem Tempelplatz, am Zoll, auf den Feldern, bei den Fischern am See. So müsse auch heute die Kirche den Menschen dort begegnen, wo sie sich gerne aufhielten – in der Natur.

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26.02.2016 / Andrea Seidel